Der Appenzeller Käse aus der Schweiz besticht durch seinen unverwechselbaren würzigen Geschmack. Sein kräftiges Aroma mit nussigen und fruchtigen Noten macht ihn zu einer besonderen Delikatesse. Der intensive Appenzeller Käse Geschmack Paarungen harmonieren perfekt mit einem trockenen Riesling oder einem kräftigen Bier. Auch zu frischem Bauernbrot, Birnen oder Nüssen entfalten sich seine geschmacklichen Facetten ideal. Diese vielseitigen Kombinationen machen den Schweizer Käse zu einem echten Genusserlebnis.
In diesem Artikel
Appenzeller Besondere Merkmale
Die Herkunft und Herstellung des Appenzeller Käses
Der Appenzeller Käse wird seit Jahrhunderten in der Ostschweiz nach traditionellen Methoden hergestellt. Seine charakteristische Würze erhält er durch das regelmäßige Einreiben mit einer speziellen Kräuter-Salzlake während der Reifezeit. Diese aufwendige Pflege verleiht dem Käse nicht nur seine typische goldgelbe Rinde, sondern auch den unverwechselbaren Geschmack. Die Reifezeit beträgt mindestens drei Monate, wobei höherwertige Sorten bis zu einem Jahr lagern können.
Die besondere Rezeptur der Kräuterlake bleibt bis heute ein streng gehütetes Geheimnis der Käser. Man weiß jedoch, dass Wein, Kräuter und Gewürze aus der Region enthalten sind. Diese traditionelle Behandlung sorgt für die intensive Aromenentwicklung im Appenzeller Käse. Die gleichmäßige Pflege während der Reifung gewährleistet eine konstante Qualität des Endprodukts.
Sensorische Eigenschaften und Textur
Der Appenzeller Käse Geschmack präsentiert sich als harmonisches Zusammenspiel von würzigen, nussigen und leicht fruchtigen Noten. Je nach Reifegrad variiert die Intensität von mild-aromatisch bis kräftig-würzig. Die Textur des Käses ist geschmeidig bis fest, jedoch niemals bröckelig oder trocken. Bei längerer Reifung entwickelt sich eine besonders cremige Konsistenz mit intensiveren Aromen.
Die sensorische Komplexität macht den Appenzeller Käse zu einer vielseitigen Zutat in der Küche. Sein vollmundiger Geschmack entfaltet sich besonders bei Raumtemperatur optimal. Die goldgelbe Farbe und die feinen Löcher im Teig sind weitere charakteristische Merkmale dieses Schweizer Spezialitätenkäses. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem besonderen Genusserlebnis für Feinschmecker.
Appenzeller Käsesorten
Die verschiedenen Reifegrade des Appenzeller Käses
Appenzeller Käse wird in drei Hauptreifegraden angeboten, die jeweils einen charakteristischen Appenzeller Käse Geschmack entwickeln. Der klassische Appenzeller reift mindestens drei Monate und besitzt eine weiche, elastische Konsistenz mit einem mild-würzigen Aroma. Der säuerliche Unterton harmoniert ausgezeichnet mit frischem Brot und macht ihn zu einem perfekten Käse für das tägliche Frühstück. Seine goldgelbe Farbe und die typischen Löcher verleihen ihm das unverwechselbare Erscheinungsbild, das Käseliebhaber in der ganzen Welt schätzen.
Der extra-reife Appenzeller Käse hingegen lagert sechs bis acht Monate und entwickelt dabei eine intensivere Würze. Sein Teig wird fester und bröckeliger, während der Appenzeller Käse Geschmack kräftige, nussige Noten annimmt. Diese kräftige Würze bildet fantastische Paarungen mit vollmundigen Rotweinen wie einem kräftigen Merlot oder einem rustikalen Landwein. Die längere Reifezeit verleiht ihm eine dunklere Rinde und eine komplexere Aromenpalette, die ihn von jüngeren Käsesorten deutlich unterscheidet.
Besondere Appenzeller Käse-Variationen
Neben den Standardreifegraden existieren spezielle Appenzeller Käsesorten mit besonderen Eigenschaften. Der Bio-Appenzeller wird ausschließlich aus Heumilch von biologisch wirtschaftenden Betrieben hergestellt und zeichnet sich durch einen besonders reinen Geschmack aus. Seine milde Säure und die dezenten Kräuternoten eröffnen vielfältige Möglichkeiten für kreative Paarungen mit frischem Obst oder knackigem Gemüse. Diese nachhaltige Produktionsweise unterstreicht die traditionelle Handwerkskunst der Appenzeller Käser.
Eine weitere Besonderheit stellt der Appenzeller Kräuterkäse dar, der mit einer geheimen Kräutermischung aus über 20 Pflanzen behandelt wird. Diese geheime Rezeptur verleiht dem Käse seinen unverwechselbaren Appenzeller Käse Geschmack mit würzig-aromatischen Nuancen. Die Kräuterpaarungen entfalten sich besonders gut bei Raumtemperatur und harmonieren exzellent mit einem trockenen Weißwein oder einem hellen Bier. Diese traditionelle Herstellungsmethode wird seit Generationen weitergegeben und macht den Appenzeller zu einem einzigartigen Schweizer Spezialitätenkäse.
Appenzeller Geschichte und Traditionen
Die historischen Wurzeln des Appenzeller Käses
Der Appenzeller Käse blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück, die bis ins 13. Jahrhundert reicht. Die Bauern in den Voralpen der Ostschweiz entwickelten spezielle Reifungsverfahren, um den charakteristischen Appenzeller Käse Geschmack zu kreieren. Diese handwerkliche Kunst wird bis heute in den regionalen Sennereien nach streng geheimen Rezepturen praktiziert.
Die Herstellung folgt klaren Regeln, die im geschützten Herkunftsgebiet eingehalten werden müssen. Jeder Laib Appenzeller Käse durchläuft während der Reifung mehrmals die traditionelle Salzbad-Behandlung mit Kräuterauszügen. Diese besondere Behandlung verleiht dem Käse nicht nur seine typische Rinde, sondern trägt wesentlich zur Entwicklung des unverwechselbaren Appenzeller Käse Geschmacks bei.
Moderne Interpretationen alter Traditionen
Heute verbinden die Käsemeister traditionelles Wissen mit modernster Technologie, um die gleichbleibende Qualität zu sichern. Die sorgfältige Auswahl der Rohmilch von grasenden Kühen im Appenzeller Land bildet die Grundlage für den charakteristischen Geschmack. Bei den Appenzeller Käse Paarungen spielt diese authentische Herkunft eine entscheidende Rolle für harmonische Kombinationen.
Die verschiedenen Reifegrade des Appenzeller Käses bieten vielfältige Möglichkeiten für kreative Geschmackserlebnisse. Vom milden bis zum extra-würzigen Appenzeller entwickelt sich das Aroma-Profil kontinuierlich weiter. Diese geschmackliche Bandbreite eröffnet zahlreiche interessante Appenzeller Käse Paarungen mit regionalen und internationalen Spezialitäten.
Appenzeller Herstellungsprozess und Hersteller
Die traditionelle Herstellung von Appenzeller Käse
Appenzeller Käse wird seit Jahrhunderten nach überlieferten Rezepturen in der Ostschweiz produziert. Die Herstellung beginnt mit frischer, pasteurisierter Kuhmilch von regionalen Bauernhöfen. Diese Milch wird in großen Kupferkesseln erhitzt und mit speziellen Kulturen sowie Lab versetzt, bis sich die typische Käsemasse bildet. Anschließend wird der Käsebruch in traditionelle runde Formen gefüllt und mehrmals gewendet, um die charakteristische Form zu erhalten.
Die gereiften Laibe werden regelmäßig mit einer geheimen Kräuterbrühe eingerieben, die dem Appenzeller Käse seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht. Dieser Salzbad-Prozess dauert mindestens drei Monate, bei Spezialitäten sogar über ein Jahr. Während dieser Zeit entwickeln sich die typischen Aromen und die goldgelbe Rinde. Die sorgfältige Pflege durch die Käsemeister gewährleistet die gleichbleibend hohe Qualität des Appenzeller Käses.
Bedeutende Hersteller und geschützte Herkunft
Nur wenige Dorfkäsereien in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden besitzen das Recht zur Herstellung des originalen Appenzeller Käses. Die bekanntesten Produzenten sind die Appenzeller Käse AG und verschiedene genossenschaftlich organisierte Alpkäsereien. Jeder Betrieb unterliegt strengen Kontrollen bezüglich Rohmilchqualität und Herstellungsverfahren. Die handwerkliche Tradition wird von Generation zu Generation weitergegeben und sorgt für authentischen Appenzeller Käse Geschmack.
Seit 2013 genießt der Appenzeller Käse als geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP) besonderen rechtlichen Schutz. Diese Kennzeichnung garantiert, dass nur Käse aus dem definierten Herkunftsgebiet diesen Namen tragen darf. Die AOP-Spezifikationen legen genau fest, welche Produktionsmethoden anzuwenden sind und wie lange die Reifung mindestens dauern muss. Diese Maßnahmen bewahren die Einzigartigkeit des Appenzeller Käses und seine traditionellen Paarungsmöglichkeiten mit regionalen Produkten.
Qualitätssiegel und Zertifizierungen
Qualitätsstandards und Herkunftsschutz
Der echte Appenzeller Käse trägt das geschützte Herkunftssiegel AOP, das für kontrollierte Qualität steht. Dieses Qualitätssiegel garantiert die traditionelle Herstellung in der Region Appenzell nach strengen Vorschriften. Nur Käse aus dieser definierten geografischen Zone darf den Namen Appenzeller tragen und das Qualitätssiegel führen.
Die Zertifizierung umfasst die gesamte Produktionskette von der Milchgewinnung bis zur Reifung. Jeder Appenzeller Käse durchläuft regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Institute. Diese Maßnahmen sichern nicht nur den charakteristischen Appenzeller Käse Geschmack, sondern auch die authentische Handwerkskunst.
Kontrollierte Herstellungsverfahren
Die Herstellung von Appenzeller Käse unterliegt strengen Richtlinien, die im Herkunftsschutz festgelegt sind. Die spezielle Salzlake mit Kräutern und Gewürzen ist ein geheim gehütetes Rezept der Käser. Diese traditionelle Behandlung verleiht dem Käse seinen unverwechselbaren Geschmack und ermöglicht harmonische Paarungen.
Während der mindestens drei Monate dauernden Reifung entwickelt sich der typische Appenzeller Käse Geschmack. Die regelmäßige Pflege und Wende der Laibe gehört zum zertifizierten Herstellungsprozess. Diese aufwändige Prozedur gewährleistet die gleichbleibende Qualität, die für gelungene Geschmack Paarungen essentiell ist.
Wein- oder Getränkepaarungen
Weinbegleitung für Appenzeller Käse
Der würzige Appenzeller Käse Geschmack harmoniert besonders gut mit kräftigen Weißweinen aus der Schweiz. Ein trockener Riesling oder ein mineralischer Chasselas können die kräftigen Aromen des Käses perfekt ergänzen. Die Säurestruktur dieser Weine schneidet geschickt durch das Fett des Käses und reinigt den Gaumen für den nächsten Genuss. Auch ein leichter Pinot Gris kann mit seiner fruchtigen Note eine interessante Kontrastpaarung zum herzhaften Käse bilden.
Für Rotweinliebhaber bieten sich burgunderartige Weine als ideale Begleiter an. Ein zarter Pinot Noir mit seinen erdigen Noten unterstreicht die komplexen Aromen des Appenzeller Käses auf besondere Weise. Die weichen Tannine des Rotweins verbinden sich harmonisch mit der cremigen Textur des Käses. Diese Wein- und Käsepaarung lässt sich wunderbar bei einem gemütlichen Abend genießen.
Alternative Getränkekombinationen
Neben klassischen Weinen bieten sich verschiedene Biersorten als Begleiter für den Appenzeller Käse an. Ein kräftiges Bockbier oder ein bernsteinfarbenes Ale können die intensive Würze des Käses wunderbar ausbalancieren. Die malzige Süße des Biers bildet einen reizvollen Kontrast zur salzigen Note des Käses. Besonders traditionell ist die Kombination mit einem naturtrüben Landbier aus derselben Region.
Auch nicht-alkoholische Getränke ermöglichen interessante Geschmackserlebnisse mit dem Schweizer Käse. Ein kräftiger schwarzer Tee oder ein fruchtiger Apfelsaft können überraschend gute Paarungen eingehen. Der Gerbstoffgehalt im Tee reagiert ähnlich wie Wein mit den Käsefetten und schafft ein ausgewogenes Mundgefühl. Selbst mineralstoffreiches Mineralwasser kann als neutraler Begleiter die Käseverkostung bereichern.
Geeignetes Obst und Gemüse
Frisches Obst als harmonische Ergänzung
Frisches Obst bildet eine wunderbare Ergänzung zum würzigen Appenzeller Käse Geschmack. Süße Birnen harmonieren besonders gut mit der kräftigen Käsenote und schaffen einen ausgewogenen Geschmackseindruck. Knackige Äpfel bieten einen erfrischenden Kontrast zur cremigen Textur des Käses. Diese natürlichen Aromen unterstreichen die komplexen Geschmacksnuancen des Appenzeller Käses auf besondere Weise.
Trauben und Feigen eignen sich ebenfalls hervorragend für geschmackvolle Paarungen mit Appenzeller Käse. Die süße Fruchtigkeit der Trauben mildert die intensive Würze des Käses angenehm ab. Feigen bringen eine honigartige Süße mit, die den kräftigen Geschmack des Appenzeller Käses perfekt ergänzt. Diese Kombinationen zeigen, wie vielfältig die Geschmackserlebnisse mit dem Schweizer Käse sein können.
Gemüsevariationen für besondere Geschmackserlebnisse
Verschiedene Gemüsesorten bieten interessante Geschmackspaarungen mit Appenzeller Käse. Röstzwiebeln entwickeln eine natürliche Süße, die den kräftigen Käsegeschmack wunderbar ausbalanciert. Gedünsteter Spinat bildet mit seiner erdigen Note eine harmonische Basis für die würzige Käsespezialität. Diese Gemüsebegleiter lassen den charakteristischen Appenzeller Käse Geschmack besonders zur Geltung kommen.
Gegrilltes Gemüse wie Paprika und Zucchini schafft weitere köstliche Paarungsmöglichkeiten. Die leichte Röstaromen des Grillgemüses unterstreichen die komplexen Geschmacksnoten des Appenzeller Käses. Die milde Süße der Karotten bildet einen angenehmen Kontrast zur würzigen Käsenote. Diese Kombinationen beweisen die Vielseitigkeit des Appenzeller Käses bei der Zusammenstellung geschmackvoller Menüs.
Geeignete Fleisch- und Fischgerichte
Fleischgerichte mit Appenzeller Käse
Appenzeller Käse verleiht Fleischgerichten eine besondere geschmackliche Tiefe. Sein würziger Charakter harmoniert ausgezeichnet mit Rindfleisch, besonders in Form von Burgern oder Steaks. Die kräftige Note des Käses bildet einen perfekten Kontrast zum zarten Fleisch. Für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis kann man den Käse über das Fleisch schmelzen lassen.
Geflügelgerichte profitieren ebenfalls von der intensiven Würze des Appenzeller Käses. Hähnchenbrust oder Putensteaks werden durch eine Käsekruste veredelt. Die milde Basis des Geflügels lässt den kräftigen Appenzeller Käse Geschmack besonders zur Geltung kommen. Diese Paarungen eignen sich hervorragend für festliche Menüs oder besondere Anlässe.
Fischspezialitäten und Käsekombinationen
Bei Fischgerichten erfordert der Appenzeller Käse Geschmack eine sorgfältige Auswahl. Fettreiche Fischsorten wie Lachs oder Thunfisch vertragen die kräftige Käsenote ausgezeichnet. Der Käse kann als Gratin über dem Fisch zubereitet werden. Diese Kombination schafft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen marinierter und käsiger Note.
Meeresfrüchte bieten weitere interessante Möglichkeiten für Appenzeller Käse Paarungen. Scampi oder Jakobsmuscheln entwickeln mit einer Käsehaube neue geschmackliche Dimensionen. Die Süße der Meeresfrüchte kontrastiert reizvoll mit der herzhaften Käsenote. Diese Kreationen eignen sich besonders für gehobene kulinarische Anlässe.
Appenzeller Präsentation
Der Appenzeller Käse präsentiert sich mit einer goldgelben bis braunen Rinde, die oft mit einer speziellen Kräuter-Brüse behandelt wurde. Sein Teig ist von hellgelber Farbe und zeigt vereinzelt kleine Löcher, die für eine traditionelle Herstellung sprechen. Die Konsistenz ist fest und dennoch geschmeidig, was auf eine sorgfältige Reifung von mindestens drei Monaten hindeutet.
Beim Anschneiden verströmt der Käse einen intensiven, würzigen Geruch, der bereits seinen kräftigen Charakter erahnen lässt. Die Oberfläche fühlt sich bei gereiften Sorten leicht feucht an, ohne dabei klebrig zu wirken. Für eine optimale Präsentation sollte der Käse etwa eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sich sein volles Aroma entfalten kann.
Optische Merkmale
Die charakteristische Rindenfarbe entsteht durch das traditionelle Einreiben mit einer Kräutermischung aus Wein, Kräutern und Gewürzen. Der Teig zeigt sich gleichmäßig durchgefärbt und weist eine satte, gelbe Tönung auf, die an sonnengeküsste Alpenwiesen erinnert. Die typischen, erbsengroßen Löcher im Käseteig sind unregelmäßig verteilt und zeugen von der handwerklichen Produktion.
Bei der Präsentation auf einem Holzbrett kommt die natürliche Schönheit dieses Schweizer Spezialitätenkäses besonders gut zur Geltung. Die Kontraste zwischen der dunklen Rinde und dem hellen Teig schaffen ein ansprechendes Bild für jedes Käseplateau. Die kompakte Form des Laibes ermöglicht zudem ein sauberes und ästhetisches Anschneiden für die Tafelrunde.
Sensorische Eigenschaften
Der Appenzeller Käse Geschmack entwickelt sich bereits beim ersten Kontakt mit der Zunge zu einem vielschichtigen Erlebnis. Zunächst dominiert eine milde, nussige Note, die sich langsam zu einer kräftigen Würze steigert. Die typische Schärfe im Abgang hinterlässt einen angenehm pikanten Nachgeschmack, der zum Weiteressen einlädt.
Die Textur im Mund ist cremig und geschmeidig, ohne dabei weich oder bröckelig zu werden. Mit zunehmender Reife intensiviert sich das Aroma und gewinnt an Komplexität durch die charakteristische Kräuterbehandlung. Diese sensorischen Eigenschaften machen den Appenzeller Käse zu einem idealen Kandidaten für verschiedene Geschmack Paarungen mit anderen Lebensmitteln.
Ähnliche Käse und Alternativen
Ähnliche Schweizer Käsesorten
Der Appenzeller Käse Geschmack zeigt deutliche Parallelen zu anderen Schweizer Bergkäsesorten. Emmentaler bietet ähnliche nussige Noten, besitzt jedoch eine mildere Würze und charakteristische Löcher. Gruyère entwickelt vergleichbare komplexe Aromen durch lange Reifung, wobei er etwas salziger und kräftiger im Abgang ist. Beide Käse eignen sich hervorragend für ähnliche Geschmack Paarungen wie trockene Weißweine und rustikales Brot.
Weitere interessante Alternativen aus der Schweiz sind Tilsiter und Raclettekäse. Tilsiter überzeugt mit seiner cremigen Textur und leicht säuerlichen Note, die an jungen Appenzeller erinnert. Raclettekäse teilt die hervorragende Schmelzfähigkeit und passt ideal zu denselben Beilagen wie Kartoffeln und Gewürzgurken. Für die Geschmack Paarungen mit Bier und Fruchtaufstrichen bieten beide Käse vergleichbare harmonische Kombinationen.
Internationale Käsealternativen
Französischer Comté stellt eine ausgezeichnete internationale Alternative zum Appenzeller Käse Geschmack dar. Beide Käse durchlaufen lange Reifeprozesse und entwickeln dabei komplexe Aromen von Nuss und Karamell. Der Comté besitzt eine etwas festere Textur und eignet sich perfekt für ähnliche Geschmack Paarungen mit Nüssen und Trockenfrüchten. Auch italienischer Fontina bietet mit seiner buttrigen Note und angenehmen Würze vergleichbare geschmackliche Erlebnisse.
Aus Deutschland kommen hervorragende Käse wie Allgäuer Bergkäse oder Weißlacker als Alternativen in Frage. Der Allgäuer Bergkäse überzeugt mit seiner kräftigen Würze und cremigen Konsistenz, die stark an Appenzeller erinnert. Weißlacker bringt eine intensive Würze mit und ermöglicht ähnlich interessante Geschmack Paarungen mit dunklem Brot und kernigen Weinen. Beide Käse zeigen, dass der charakteristische Appenzeller Käse Geschmack auch jenseits der Schweizer Grenzen seine Entsprechungen findet.
Rezeptvorschläge
Appenzeller Käse-Fondue
Dieses cremige Fondue ist die perfekte Art, den würzigen Appenzeller Käse zu genießen. Die Kombination aus Appenzeller und Gruyère sorgt für eine wunderbar geschmeidige Textur mit einer intensiven, aromatischen Note. Traditionell wird das Fondue in einem Caquelon über einer kleinen Flamme serviert, was den geselligen Charakter dieses Gerichts unterstreicht. Es eignet sich hervorragend für gemütliche Abende mit Freunden oder Familie.
Die charakteristische Würze des Appenzeller Käses harmoniert besonders gut mit einem trockenen Weißwein aus der Schweiz. Durch das Verrühren mit Maisstärke und Kirschwasser erhält die Fondue-Masse ihre typische Konsistenz und ein leicht fruchtiges Aroma. Servieren Sie das Fondue sofort, während es noch heiß und flüssig ist, um das beste Geschmackserlebnis zu garantieren. Dazu passen frisches Brot, gekochte Kartoffeln oder eingelegte Gurken.
- 400 g Appenzeller Käse, gerieben
- 200 g Gruyère, gerieben
- 300 ml trockener Weißwein
- 1 Knoblauchzehe, halbiert
- 2 EL Kirschwasser
- 2 TL Maisstärke
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 Prise Pfeffer
- Reiben Sie den Appenzeller und Gruyère Käse fein und vermengen Sie ihn mit der Maisstärke.
- Reiben Sie das Innere eines Caquelons mit den Knoblauchzehenhälften aus.
- Gießen Sie den Weißwein in das Caquelon und erhitzen Sie ihn bei mittlerer Hitze, bis er leicht dampft.
- Rühren Sie den käse unter ständigem Rühren portionsweise in den Wein ein, bis eine homogene Masse entsteht.
- Würzen Sie das Fondue mit Muskatnuss und Pfeffer und rühren Sie zum Schluss das Kirschwasser unter.
- Servieren Sie das Fondue sofort mit Brotstücken, Kartoffeln oder Gemüse.
Appenzeller Käse-Soufflé
Das luftige Appenzeller Käse-Soufflé ist eine raffinierte Möglichkeit, den kräftigen Geschmack dieses Schweizer Käses zu präsentieren. Durch die Zugabe von geriebenem Appenzeller in die Béchamelsauce erhält das Soufflé seine intensive würzige Note und eine goldbraune Kruste. Die Eier verleihen dem Gericht eine lockere, schaumige Textur, die im Kontrast zum kräftigen Käsegeschmack steht. Dieses Soufflé eignet sich hervorragend als Vorspeise oder als Hauptgericht für ein besonderes Essen.
Die charakteristische Schärfe des Appenzeller Käses bildet einen wunderbaren Kontrast zu einer leichten Blattsalat-Beilage. Für ein perfektes Ergebnis ist es wichtig, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und das Soufflé sofort nach dem Backen serviert wird. Die goldene Kruste und das luftige Innere machen dieses Gericht zu einem echten Hingucker auf jeder Speisekarte. Ein Glas kühler Weißwein rundet das Geschmackserlebnis ab.
- 150 g Appenzeller Käse, fein gerieben
- 40 g Butter
- 40 g Mehl
- 250 ml Milch
- 4 Eier, getrennt
- 1 TL Senf
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Butter für die Form
- Heizen Sie den Backofen auf 200°C vor und buttern Sie eine Soufflé-Form gut ein.
- Schmelzen Sie die Butter in einem Topf, rühren Sie das Mehl ein und lassen Sie es 2 Minuten anschwitzen.
- Gießen Sie nach und nach die Milch unter ständigem Rühren dazu und kochen Sie die Sauce auf, bis sie eindickt.
- Nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren Sie den geriebenen Appenzeller Käse, Eigelb, Senf und Gewürze unter.
- Schlagen Sie das Eiweiß steif und heben Sie es vorsichtig unter die Käse-Masse.
- Füllen Sie die Masse in die vorbereitete Form und backen Sie das Soufflé 20-25 Minuten, bis es goldbraun ist.
